Nerven

Heute konnten  wir den Heilpraktiker, Andreas Graf, als Referenten begrüssen.
Zunächst informierte er uns ausführlich über die verschiedenen Therapien, die man gerade bei SPS anwenden kann. Angefangen von Cranio sacraler Therapie, Fascialer Therapie, Osteopathie und anderen für uns nützlichen und wirkungsvollen Anwendungen.
Er hat auch dazu Stellung genommen, wann und wie man Homöopathie noch anwenden kann und uns mit reichlich Informationsmaterial versorgt.

An drei Probanden, zwei Erkrankten und einem Nichtbetroffenen, hat er seine Konzepte vorgestellt. Für alle war es verblüffend, wie sensibel der Organismus auf die Anwendungen von Herrn Graf reagierte.
Vor allem der Vergleich zu dem Gesunden.

Man konnte also gut sehen, dass es noch weitere Möglichkeiten gibt, wie man SPS noch behandeln kann.

Vielen Dank nochmals, Herr Graf. Ein für uns sehr bereichender Beitrag.

Den Rest des Treffens haben wir zum regen Informationsaustausch genutzt. Es gibt doch immer wieder neue Erkenntnisse, die weiter gegeben werden können.

Am 08.07.2017 fahren vier von uns  zum  Bayernweiten Selbsthilfefachtag Sucht und Gesundheit nach Passau.
Das nächste Treffen wird am 16. September 2017 sein. Selber Ort, selbe Zeit.
Zu dem Wochenende in Bad Griesbach, am 21./22.10. 2017 sind noch fünf Plätze frei.
Falls noch jemand Lust hat, bitte sobald als möglich anmelden.

Eine schöne Sommerzeit wünsche ich euch

Birgit Daiminger




In der Herbstausgabe-2016 der Seko-Bayern "Selbsthilfe in Bayern - ein Wegweiser" macht auf Seite 47 Herr Michael Stahn, Leiter der Patientenorientierung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) auf das wertvolle Zusammenspiel von Selbsthilfegruppen und behandelten Arzt aufmerksam.

Sahen die Ärzte in den 90-zgern die Selbsthilfegruppen als besserwissende Konkurẹnz, so haben sie mittlerweile bemerkt, dass das Zusammenspiel zum besseren Vertrauen in die Ärzte und zu einem kooperativen Verhalten im Rahmen der Therapie führen. Das Hand in Hand arbeiten fördert letztendlich einen besseren Therapieerfolg.

Den ganzen Artikel "Selbsthilfe - eine wertvolle Ergänzung" können Sie hier nachlesen.

 

 


 

Im Infobrief 2017-03 informierte der Kreisbrandrat im LK Passau Feuerwehrleute zum Notfall-USB-Stick, den Patienten mit seltenen Erkrankungen und ungewöhnlichen Dosierungen von Medikamenten bei sich tragen können.

Persönliche Daten immer parat … NOTFALL USB-Stick

Da Krankheiten wie beispielhaft das „Stiff-Person-Syndrom“ sehr selten sind und sich bei einem Notfall der Notarzt über die hohen Mengen von Benzodiazepinen wundern könnte, wurde betroffenen Patienten mit Unterstützung der Selbsthilfegruppe (Regensburg Stiff-Person-Syndorm) nahegelegt, ihre kompletten persönlichen Datensätze, die eigene Krankheitsgeschichte und offizielle Leitlinien des Stiff-Man-Syndroms auf einem am Körper tragbaren USB-Stick zu speichern, sodass sich der Notarzt und weitere Rettungskräfte schnellst möglich einen umfassenden Überblick über das Krankheitsbild, einschließlich individueller Medikation, verschaffen können.


Der Notfallstick kann als Armband, Schlüsselanhänger, Kette, … getragen werden. Im Notfall ist es wichtig, den Rettungsdienst / Notarzt auf das Tragen eines Notfallstick´s aufmerksam zu machen. Notfallstick´s sind in der Regel mit SOS gekennzeichnet.


Hier einige Beispiele von unterschiedlichen USB-Variationen